Alle Artikel in: Architektur

Stadtmuseum Kassel

Stadtmuseum Kassel

Das Haus des Stadtmuseums Kassel hat vielfache Veränderungen und Umbauten erlebt: Die Fassade wurde mehrfach angepasst, der Eingang wurde verlegt und auf die weitgehende Kriegszerstörung folgte die äußere Wiederherstellung mit neuem Innenleben. Die kommende Erweiterung des Stadtmuseums setzt mit einem Aufbau auf das bestehende Gebäude und dem Verdichten des Volumens in den vorhandenen Konturen gleichermaßen ein Zeichen für Aufbruch und Kontinuität. Die Überformung des historischen Bestands zielt auf eine stärkere Präsenz im Stadtraum und sucht zugleich nach einer sinnbild- haften Form als Reflektion der kontroversen Stadtgeschichte Kassels.

Behindertenwohnheim

Wohnungen für behinderte Menschen

Ein zweigeschossiger Riegel teilt das parkartige Grundstück. Nur mit dem von der Grundstücksgrenze abgerückten, dreigeschossig schmalen Kopf steht das Gebäude an der stark befahrenen Straße. Der Baukörper duckt sich, knickt ab und schiebt sich zwischen den Bäumen hindurch bis zur südlichen Grundstücksgrenze. Hier gräbt sich der Riegel in den Boden ein. Im Souterrain öffnet sich das Haus zu dem nach Westen stark abfallende Gelände und bildet den räumlichen Abschluss des Wohnstättengartens. Vom Eingangsbereich gehen die beiden Wohngruppen ab, je Geschoss eine 6er- und eine 8er-Gruppe. Die Wohngruppen sind über Treppenhäuser an der Ostseite des Gebäudes miteinander verbunden. Die Flure mit den Zimmern öffnen sich zum Außenraum über Terrassen. Direkt daneben liegen die Wohnküchen. Im Untergeschoss öffnen sich die Räume großflächig in den Garten.

Containerdorf

Containerdorf

Im Zuge der städtebaulichen Aufwertungsmaßnahmen und der Ansiedlung der FHTW in Oberschöneweide wird ein „Raum-im-Raum-Konzept“ für die Nutzung eines nahegelegenen, leerstehenden Hallenbaus vorgeschlagen. Die zwei entwickelten Nutzungsvarianten gehen von einer studentischen Nutzungskonzeption aus und basieren auf dem Format der gängigen Containermodule. Jeweils im Zentrum der Installationen werden gemeinsam zu nutzende Bereiche als Doppelmodule für ein Café, eine Bibliothek oder zur Entspannung entwickelt.

Stiftung Baukultur

Messestand Bundesstiftung Baukultur

Die Bundesstiftung Baukultur ist eine unabhängige Einrichtung, die sich für die Belange der Baukultur einsetzt und die gebaute Umwelt zu einem Thema von öffentlichem Interesse machen will. Dieser Messestand soll dieses Anliegen einem breiteren Publikum vorstellen. Es wurden zwei Varianten vorgestellt.

Talkbühne BMGS

Ministerium für Gesundheit: Talkshow

Für eine Veranstaltung des Bundesministeriums für Gesundheit im Berliner Congress Centrum wurde verschiedene Bühnenelemente entworfen, die jeweils zu unterschiedliche Themen des Abends auf der Bühne verwendet werden können: Talkrunde, Kinderspielecke und ein Kochstudio. 

Konrad Zuse Institut

Vorführraum im Konrad-Zuse-Institut, Berlin

In Räumen unter dem Hörsaal des Institutes sollen Forschungsergebnisse in einem 3D-Kino präsentiert werden. Der Präsentationsbereich ist als „Raum im Raum” in kristalliner Form konzipiert und unabhängig von den bestehenden Wänden gestaltet. Die sechs Projektoren für die Rundleinwand werden von einer Regienische hinter dem Publikum aus angesteuert.