Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ausstellung

Ausstellung „Kaprow” im Haus der Kunst

„Kaprow” im Haus der Kunst, München

Raumkonstrukt Der Saal wird entlang seiner Längsachse durch standardisierte Industrieregale räumlich gegliedert. Vier große, hängende Projektionswände, quer zur Richtung der Regale, fangen den Blick der Besucher. Ebenfalls quer verläuft der ausgestellte Paravent von Allan Kaprow. Entlang der Bestandswände gibt es eine chronologische Dokumentation in Form einer umlaufenden Zeitleiste. Zeitleiste und Regale werden verknüpft durch große Jahreszahlen, die quer durch den Raum eine Zuordnung von Original und Dokument ermöglichen. Am Ende des Raumes können Besucher in zwei Boxen vor einer Kamera selbst Happenings ausführen.

Haus der Kunst Barock

„Barock” im Haus der Kunst, München

Ausstellungsgestaltung für die Ausstellung „Barocke Sammellust” im Haus der Kunst in München. „Das Sammelwesen im 18. Jahrhundert ist von besonderer Bedeutung für die Moderne, da sich zu dieser Zeit grundlegende Veränderungen in der Sammlungsgeschichte abzeichneten: Die Kunst- und Wunderkammern der Barockzeit wichen Gemäldesammlungen, die nicht mehr nur den begüterten Fürsten vorbehalten waren, sondern sich auch beim gebildeten Bürgertum großer Beliebtheit erfreuten.

Haus der Kunst Avantgarden

„Avantgarden” Haus der Kunst, München

Die Ausstellung !AVANTGARDEN! in Mitteleuropa 1910-1930 im Haus der Kunst München zeigte deutlich, dass die künstlerischen Aktivitäten, die sich in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts in Mitteleuropa entwickelten, in direkter Verbindung standen zu den uns besser bekannten und gut dokumentierten Pendants in Paris und Moskau, München und Berlin.

Haus der Kunst Stories

„Stories” im Haus der Kunst, München

Erst seit Anfang der 90er Jahre gehen Künstler wieder verstärkt der Frage nach, welche Möglichkeiten der Einsatz von narrativen Elementen eröffnet. Damit ist nicht gemeint, dass der Betrachter abgeschlossenen Geschichten gegenübersteht, die sich durch einen klaren Anfang, einen Spannungsbogen und ein Ende auszeichnen. Vielmehr verwenden Künstler narrative Strukturen als eine Form der Kommunikation mit dem Rezipienten. Der Betrachter muss zeitliche und kausale Ordnungen häufig selbst herstellen, muss die Geschichten selbst montieren und findet sich so in der Rolle des „Autors” wieder.